Meditation - Der Anfang eines inneren Weges
Vor einiger Zeit begleitete ich eine Frau, die über lange Zeit damit beschäftigt war, „durchzuhalten“ und zu funktionieren. Sie war stark, verlässlich und immer für andere da – bis ihr Körper und ihr Inneres schließlich ein Zeichen setzten:
Erschöpfung, Unruhe, das Gefühl, sich selbst verloren zu haben.
Als sie begann zu meditieren, fühlte sich die Stille zuerst ungewohnt an. Gedanken, Gefühle, innere Stimmen – alles durfte da sein. Schritt für Schritt fand sie in ihrem Atem einen Anker.
Nicht, weil äußere Umstände sich verändert hätten –
sondern weil sie begann, in sich selbst Halt zu finden.
Mit der Zeit fand sie zurück in ihre Mitte, in Klarheit und Vertrauen.
Das sehe ich immer wieder:
Meditation ist der Weg zurück zu dir selbst. Dort beginnt Heilung – sanft, still, von innen heraus.
Was Meditation wirklich ist
Meditation bedeutet nicht, die Gedanken abzustellen oder „perfekt“ ruhig zu sein.
Es bedeutet, da zu sein.
Mit allem, was in dir ist – ohne zu kämpfen, ohne zu fliehen.
Im Zentrum steht die Fähigkeit, zu beobachten:
den Atem, körperliche Empfindungen, Gedanken, Emotionen.
Mit der Zeit entsteht dabei eine neue innere Klarheit.
Das Nervensystem darf entspannen. Die innere Anspannung wird weicher.
Und du findest zurück in deine Mitte.
Ich arbeite überwiegend mit Meditation in der Tradition von Vipassana.
Sie lehrt uns, mit liebevoller Achtsamkeit zu betrachten, was in uns geschieht.
Nicht zu manipulieren – sondern anzuerkennen.
Und genau dort liegt der Beginn von Veränderung.
Wie eine Meditationsstunde bei mir abläuft
Eine Meditationsstunde beginnt mit einem kurzen Austausch.
Wie geht es dir heute? Was hast du in der letzten Woche in deinen Übungen wahrgenommen?
Dann üben wir eine Atemtechnik, je nach Thema:
mal beruhigend, mal klärend, mal kraftvoll.
Im Anschluss meditieren wir –
abwechselnd in geführten Meditationen und freien Meditationsphasen.
In den freien Phasen begleite ich dich zunächst in die Entspannung und lasse dann Raum für Stille.
Viele Teilnehmende sagen, dass genau diese stillen Momente der wertvollste Teil sind –
weil sie dort wirklich bei sich selbst ankommen.
Die Gruppe trägt und hält.
Gemeinsam fällt es leichter, die Tür nach innen zu öffnen.
Der Atem als Tor nach innen
Der Atem ist ein unmittelbarer Zugang zu uns selbst.
Er spiegelt, ob wir im Stress, im Widerstand oder in der Ruhe sind.
Ich arbeite mit verschiedenen Atemtechniken – je nachdem, was wir stärken möchten:
- Kapalabhati – die Feueratmung, die reinigt und Energie schenkt
- Nadi Shodana – der Wechselatem, der innere Balance schafft
- Bramari – die Bienenatmung, die Nervensystem und Herz beruhigt
- Breathwork-Elemente für emotionale Weite
- 6:2 Atemrhythmus & Porenatmung zur Zentrierung und Sammlung
Stell dir vor, dein Geist ist ein See. Wenn der Wind sich legt, wird das Wasser klar. Und du erkennst dich selbst im Spiegel der Stille.
Die Zwerchfellatmung
Das Zwerchfell ist ein zentraler Stressspeicher.
Wenn wir über Jahre „flach“ atmen, bleibt das Nervensystem im „Bereitschaftsmodus“.
Die Zwerchfellatmung löst diesen inneren Staudruck und schenkt dem Körper etwas, nach dem er sich oft schon lange sehnt:
Platz. Raum. Weite.
Wenn das Zwerchfell wieder frei schwingt, beruhigt sich:
- der Geist,
- das Nervensystem,
- der Herzrhythmus,
- und dein Gefühl, „bei dir“ zu sein.
Der Atem führt dich zurück in deinen Körper, in deine Präsenz, in dein Jetzt.
Das ist die Atemqualität, die Meditation trägt. Sie führt in das tiefe Gefühl von „Ich darf hier sein“.
Meditation als Weg der inneren und spirituellen Entwicklung
Mit der Zeit verändert Meditation nicht nur deinen Alltag –
sondern auch deine innere Haltung.
Du wirst weicher, bewusster, präsenter.
Du lernst, das Leben feiner wahrzunehmen.
In meinen Meditationen fließt die Verbindung zur Geistigen Welt spürbar mit ein.
Dadurch können sich Räume öffnen – zu deiner eigenen Göttlichen Führung, zu deinen Ahnen oder auch zu lieben Verstorbenen.
Diese Erfahrungen sind oft von tiefer Liebe, Geborgenheit und einem Gefühl des Getragen-Seins begleitet.
Viele Menschen erleben mit zunehmender Ruhe:
✨ mehr Selbstmitgefühl
✨ innere Klarheit
✨ Verbundenheit – mit sich, anderen und dem Leben
✨ das Gefühl, gehalten zu sein
Meditation ist kein Ziel. Sie ist ein Weg zurück zu deinem Wesen.
Drei Wege, wie du Meditation und Atemtechniken üben kannst
- Beginne mit 5 Minuten Atemraum.
Setze dich hin, atme bewusst ein und aus.
Nicht verändern – nur spüren. - Führe ein sanftes Wahrnehmungsjournal.
Schreib nach jeder Meditation 3 Sätze:
Was habe ich gespürt?
Wie war mein Atem?
Wie fühle ich mich jetzt? - Meditiere in Gemeinschaft.
In der Gruppe entsteht ein Feld der Ruhe, das trägt und verbindet.
Besonders am Anfang ist das wertvoll.
Einladung zur gemeinsamen Meditation
Mein nächster 3-monatiger Meditationskurs beginnt am
6. Januar 2026.
Dieses Mal – passend zur dunklen Jahreszeit – online.
Die bisherigen Kurse fanden in Präsenz statt, und die Verbundenheit, die dort entstanden ist, tragen wir nun bewusst in den digitalen Raum.
Es ist ein Raum für dich.
Für deinen Atem.
Für dein Ankommen.
Für Stille und innere Weite.
Wenn du dich angesprochen fühlst,
bist du herzlich willkommen.
Ich freue mich auf dich.